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Fast wie fliegen...

2. Februar 2012/ BT

Skilanglauflanglauf ist der ideale Wintersport für Blitzschnelle und Gemütliche, für Diagonalschreiter, Doppelstockabstösser und Skater jeden Alters und aller Ehrgeizstufen.
 
Langlauf ist fast wie fliegen. Wenigstens so lange, wie man in Bewegung und aufrecht auf dem schmalen Brettern bleibt. Beherrscht man die Technik und überanstrengt sich nicht, schon das Gleiten auf federnden Skiern den Bewegungsapparat: Schläge auf Gelenke und Bänder gibt es im Normalfall ohne Hinfall keine. Langlauf trainiert Herz und Kreislauf und sämtliche Muskeln. Auf den Skiern braucht es Ausdauer und Koordination, Rhythmus, Kraft und Dynamik. Diese vielen Vorteile teilt das Langlaufen nur mit dem Schwimmen, aber Langlauf hat noch einen mehr: die Knochen müssen das Gewicht des Körpers tragen, was sie zum Wachstum anregt und gut gegen Osteoporose ist.

Zu allem ist Langlauf ein demokratischer Sport: Alle können mitmachen und mithalten, im Ameisenheer des „Engadiners“ oder ganz alleine. Die Ausrüstung ist günstig, und mittelländische Loipen erreicht man ganz ohne Stau und Skilift. Ausserdem kommt man fast immer heil heim: Die Unfallgefahr ist gering. Fazit: Langlauf muss man ganz einfach gern haben. Langlauf war schon vor vierhundert Jahren bekannt, aber das war im sehr hohen Norden. Bis vor fünf Jahren war es ein Hobby für besonders eingeweihte. Doch seit den letzten Sechzigerjahren und dem triumphierenden Slogan von den Langläufern, die länger leben, klicken sich Abertausende breitensportlich die Skier an die Schuhe.
Heute sind zwei Arten der Fortbewegung üblich: Bei der klassischen diagonalen Langlauftechnik gleitet man in maschinell vorgespurten Furchen, den Loipen. Dafür braucht es weniger Kraft mehr Koordination. Geeignet ist diese Technik besonders für Einsteiger. Das dem Schlittschuhschritte sehr ähnliche Skating hingegen ist vor allem für ambitionierte Sportler geeignet, die bereits über ein Gefühl für die Skier verfügen.

Ob Skating oder diagonal und auch wenn man nicht am Vasa-Lauf teilnimmt oder wie Polarforscher Fridtjof Nansen Grönland durchquert: Die korrekte Langlauftechnik sollte man von Grund auf lernen. Es ist nämlich von Belang, wann und wie genau man abstösst, wie man entspannt und befreit gleitet, den Bewegungsablauf zwischen Abstossen und Gleiten harmonisch gestaltet, mit den Stöcken koordiniert und sich das Gefühl fürs Gleichgewicht aneignet. Mit ein paar wenigen Lektionen beim Privatlehrer und etwas Klassenunterricht vermeidet man Fehler, Unfälle und Fehlbelastung. Zudem macht man, was im Hinblick auf die Zeit beim Après-Ski erheblich ist, mit Sicherheit das bessere Bild bei der einen und anderen Abfahrt.
 
Immer noch kann man rudimentär ausgerüstet langlaufen. Es gibt aber auch eine unüberblickbare Ausrüstungsvielfalt. Hauptsächlich wird zwischen Skiern fürs Skating und für die klassische Lauftechnik unterschieden. Beide gibt es in zahllosen Ausführungen-grundsätzlich zum Wachsen und mit den bequemen Schuppen unter dem Ski, die das Rückwärtsrutschen verhindern und das Abstossen vereinfachen. Die Bretter werden der Körpergrösse, dem Gewicht und den sportlichen Absichten des Käufers angepasst. Vor allem muss die Spannung der Skier auf das Körpergewicht abgestimmt sein, und die Spezialschuhe müssen Halt bieten und bequem zu tragen sein.
 
Wer näher bei den Profis läuft, schafft sich Skier zum Wachsen an, die je nach Wetter, Strecke und Temperatur behandelt werden, was das wunschgemässe Gleiten und Haften fördert. Viele werden zum Experten und sehen Schichtenauftragen als eigenständigen Spass beim Langlaufen. Besonders aufwendig ist die Kleidung des Langläufers nicht. Atmungsaktive Kleidung in mehreren Schichten ist sinnvoll: Legt man auf der Loipe einen Zacken zu, entledigt man sich der äussersten Kleidungsstücke, um zu starkes Schwitzen zu vermeiden. Nimmt man es gemächlicher, streift man sie zum Schutz vor Auskühlung wieder über. Fast zur Kleidung gehört ein bequemer Sportrucksack oder eine Hüfttasche, die Ersatz für die verlorene Flüssigkeit und Energie tragen: Eine Flasche Tee, Bouillon oder Elektrolyt-Getränk und etwas Kraftfutter gehören mit auf die Loipe.

Jetzt muss man sich nur noch körperlich vorbereiten. Und da helfen wir natürlich gerne: sei es betreffend Leistungs- und Gesundheitsdiagnostik oder auch im Bereich Trainingsplanung. BT COACHING und unser Modul „TrainingsCoach.ch“ sind mögliche Anbieter in diesem Bereich.
 
Quellen:
IMPULS Fitnesscenter www.impuls-fit.ch
TrainingsCoach, www.TrainingsCoach.ch
„Chiropraktik“, Ausgabe 4/10

 
 


Mit Zink gegen die lästigen Viren


4. Januar 2012/ BT

Studien zeigen: Mit Zinktabletten ist man schneller wieder gesund. Mit Zink lassen sich Erkältungen verkürzen. Allerdings: Sofortiges Einnehmen, eine hohe Dosis und das richtige Präparat entscheiden, wie gut es wirkt.
 
Zink verhindert, dass sich die eingedrungenen Viren im Körper vermehren können – wenn es die Betroffenen bei den ersten Symptomen nehmen. Gleich zwei Untersuchungen bestätigen dies.
In der ersten Untersuchung schauten sich Forscher der unabhängigen internationalen Cochrane Collaboration über ein Dutzend Studien mit rund 1500 Versuchspersonen an. Die einen hatten innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Symptome alle zwei Stunden Zink geschluckt und taten dies weitere fünf Tage. Die andere Gruppe hatte ein Scheinmedikament (Placebo), das kein Zink enthielt, erhalten.
Ergebnis: Die mit Zink behandelten Patienten waren im Durchschnitt einen halben Tag bis eineinhalb Tage früher wieder ohne Beschwerden. Auch waren die Symptome etwas schwächer. Die Tagesdosis der Teilnehmer: 70 bis 100 Milligramm Zink. Zum Vergleich: Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Tagesdosis von 10 Milligramm. Studienleiterin Meenu Singh sagt: „Diese Untersuchung ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich Zink zur Behandlung von Erkältungen eignet.“ Allerdings wirken nicht alle Zinkverbindungen gleicht gut. So weisen verschiedene Studien darauf hin, dass Zinkchlorid oder –sulfat weniger gut wirken als Zinkazetat oder –gluconat (enthalten im Produkt von Burgerstein oder Vitaworld). Letztere verkürzen die Erkältung um rund einen Tag mehr. Auch lösen sie weniger Nebenwirkungen aus, etwa schlechter Geschmack im Mund. Dies zeigt eine Untersuchung, die das Fachblatt „Open Respiratory Medinice Journal“ im Juli veröffentlicht hat. Das weniger wirksame Zinksulfat ist in den Produkten von Sandoz oder Ratiopharm enthalten, aber auch in den Brausetabletten von Coop und jenen von Kneipp, die die Migros verkauft. Wer weniger als 75 Milligramm im Tag schluckt, dem hilft Zink gar nicht, in welcher Verbindung es auch vorliegt.
Experten halten die Datenlage allerdings noch nicht für ausreichend, um Zink generell gegen Erkältungen empfehlen zu können. So kommt das Fachblatt „Pharma-Kritik“ zum Schluss, der Nutzen sei „nicht enorm“: „Im Alltag wird er vermutlich noch geringer ausfallen als in der Studie.“
Immerhin schneidet Zink besser ab als Vitamin C oder pflanzliche Präparate. Für HNO-Arzt Abel-Jan Tasman vom Kantonsspital St. Gallen ist allerdings eine Erkältung zu wenig schlimm, um gleich mit Zink einzugreifen: „Erkältungen verlaufen in der Regel ohnehin gutartig. Zink dagegen kann den Magen verstimmen“. Fachleute raten zudem Schwangeren und Stillenden ab, hohe Dosen zu schlucken.
 
 
Quelle: „Gesundheitstipp“, Nr. 11, November 2011, Andreas Grote
 





Was die Schule bewegen soll...

23. Dezember 2011/ BT

Ja, ich weiss, der Schule wird immer mehr aufgebürdet. Ja, ich weiss, vieles, das die Schule ins Pflichtenheft geschrieben erhält, ist eigentlich Pflicht der Eltern.
Aber zum Zähneputzen hat man immer Zeit, das wird niemand guten Gewissens bestreiten können. Und was ich der Schule vorschlage, was ich von ihr fordere, braucht nicht mehr Zeit als Zähneputzen.
In mehreren schweizweiten Untersuchungen und Studien haben wir erkannt, dass viele Kinder Haltungsdefizite haben oder gar schon an Beschwerden des Bewegungsapparates leiden. Nicht wenige nehmen bereits Medikamente gegen Rückenschmerzen. Engagierte Eltern mit guter Bildung braucht man nicht zu sagen, sie müssten ein Auge auf ihre Kinder haben und rechtzeitig Massnahmen ergreifen. Aber nicht alle Eltern sind engagiert und gut gebildet. Sollen deren Kinder darunter leiden?  Oder, für die Ohren der monetär Motivierten formuliert: soll die Gemeinschaft später die hohen Kosten tragen, die man heute vermeiden könnte?
In der Schule kann man auch diejenigen Kinder erfassen, deren Eltern man nicht erreicht. Man untersucht und erkennt, ob sie gesund sind – das tut man heute schon erfolgreich im Rahmen der schulärztlichen Untersuchungen – und schickt sie bei Bedarf zum Kinderarzt. Es würde einen Pappenstiel kosten, ein grösseres Augenmerk auf die Wirbelsäulengesundheit der Kinder zu richten. Das wären klug ausgegebene Franken: Je früher man die Wirbelsäulenbeschwerden erfasst, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, sie zu heilen und desto geringer die zukünftigen Kosten.
 
Es wäre ein Einfaches, neben der schulärztlichen Untersuchen Wirbelsäulenhygiene zu betreiben. Kinder laufen Gefahr, im Schulbetrieb Gewohnheiten zu übernehmen, die ihrem Rücken schaden:  Sie sitzen zu lange still. Sie sitzen auf oft ungünstigen Sitzmöbeln und an falsch eingestellten und positionierten Pulten.  Sie werden nicht zur entspannenden Bewegung angehalten, bewegen sich zu wenig, tragen zu schwere Schultaschen und das noch dazu in einer falschen Art und Weise. Das beileibe kein Vorwurf an irgendjemanden; ich stelle nur eine an vielen Schulen alltägliche Tatsache fest, die einfach und zum Nutzen aller geändert werden könnte. Bombastische Programme und Massnahmen sind nicht nötig – es reicht, den Lehrern die wichtigsten Regeln der Wirbelsäulenhygiene zu vermitteln. Sie können sie dann täglich der Klasse weitergeben. Der Zeitaufwand ist so klein wie fürs Zähneputzen – und die Wirkung ist gross. Nicht nur die in Franken und Rappen!

Wir haben in der Schweiz kompetente Fachleute (Fitnessspezialisten, Chiropraktoren, usw.) die hier sehr gute Hilfestellung bieten können und einfache praktische Massnahmen in der Umsetzung unterstützen würden. Dienstleister wie BT COACHING bilden sich ständig weiter und sind bereit, mit der Umsetzung in die Praxis zu starten. Sei dies in Schulen oder Firmen (BGM =  Betriebliches Gesundheits Management). Wann kommt das "Um-Denken"?
 

Quellen:
- Dr. G. JOERGEN in CHIROPRAKTIK 2/2010






Diabetes mellitus (Zuckerkrank / "Alterszucker")

5. Dezember 2011/ BT

Wie Diabetes mellitus entsteht:
Diabetes mellitus stellt eine erbliche, chronische Stoffwechselkrankheit dar und zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Diabetes tritt in den unterschiedlichsten Krankheitsbildern auf, die sich hinsichtlich ihrer Ursachen und  Faktoren zur Entstehung sowie im Krankheitsbeginn und -verlauf unterscheiden. Ihnen ist jedoch Hyperglykämie (hoher Blutzuckerspiegel), Glukosetoleranzstörung (Vorstufe von Diabetes mellitus resultierend aus einem gestörten Kohlenhydratstoffwechsel) und Insulinmangel – absolut oder relativ – gemein. Definiert wird Diabetes mellitus als eine auf erblicher Grundlage beruhende, in höheren Altersklassen häufigere, im Allgemeinen fortschreitende Störung des Kohlenhydrat- sowie Fett- und Eiweißstoffwechsels infolge von Insulinmangel oder verminderter Insulinwirksamkeit.

Ernstzunehmende Warnsignale:
Frühsymptome sind beispielsweise Muskelschwäche, Abgeschlagenheit und Müdigkeit,  die durch den schon verminderten Kohlenhydratstoffwechsel verursacht werden. Weitere Symptome sind der Nachweis von Zucker im Urin und ein damit verbundenes unnatürlich großes Durstgefühl. Signale, auf die Sie achten sollten, sind bei anhaltender Müdigkeit und Abgeschlagenheit ein stark vermehrter Harndrang und übel riechender Atem. Fallen Ihnen derartige Symptome auf, sollten Sie Ihren Hausarzt konsultieren.

Wirkung sportlicher Betätigung:
Die Diabetesbehandlung umfasst derzeit 3 Bereiche: Medikamente bzw. Insulingabe, Ernährung und Bewegung. Ziel ist es, die akute Stoffwechsellage zu stabilisieren. Langfristig soll sich der Blutzuckerspiegel normalisieren und das diabetische Spätsyndrom verhindert werden. Körperliche Aktivität beim Stoffwechselgesunden führt zu einer Verringerung der Insulinsekretion in der Bauchspeicheldrüse. Die hemmende Wirkung des Insulins ist nicht mehr gegeben und es kommt zum Abbau von Glykogen, der Speicherform der Glukose. Ebenfalls gelangen vermehrt freie Fettsäuren ins Blut. Die Insulinsensitivität steigt. Bei einem gesunden Sporttreibenden reagiert der Organismus mit einer mäßigen Blutzuckersenkung von etwa 30 mg%.
Sport als Therapie – großer Nutzen für Diabetiker
Sportliche Betätigung muss für Diabetiker gut dosierbar sein und einen festen Platz im Alltag einnehmen. Nur durch eine langfristige Regelmäßigkeit kann optimal davon profitiert werden. Sie sollten mindestens 2 Trainingseinheiten pro Woche einplanen. Das Blutzuckerverhalten unter Belastung wird außerdem über die Zeit einschätzbarer. Ein positiver Effekt stellt die Möglichkeit der Reduzierung der Insulindosis dar. Glukose wird durch körperliche Aktivität effektiver verstoffwechselt und somit die Glukosetoleranz verbessert, die Gefahr einer Übersäuerung vermindert sich hiermit und es werden weniger Fettsäuren mobilisiert. Bereits ein einziges Ausdauertraining kann die Insulinsensitivität um 16 Stunden erhöhen. Voraussetzung dafür ist jedoch die Regelmäßigkeit der sportlichen Betätigung.


Krafttraining und seine Bedeutung für Diabetiker:
Durch Krafttraining wird die Insulinresistenz in der Muskelzelle positiv beeinflusst. Genau wie beim aeroben Ausdauertraining wurde auch für Krafttraining eine Verbesserung der glykämischen Stoffwechsellage festgestellt. Durch Krafttraining lässt sich eine Veränderung der Körperzusammensetzung zu Gunsten der Muskulatur bewirken. Dies bedeutet ebenfalls eine Reduktion des stoffwechselaktiven,  pathophysiologisch bedeutsamen Unterhautfettgewebes. Optimalerweise findet eine Reduzierung des Fettgewebes am Bauch statt. Am günstigsten ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining, da synergistische Effekte bezüglich der glykämischen Stoffwechsellage nachgewiesen worden sind.
Praktische Empfehlungen für Ihr Krafttraining:
  • 3-mal pro Woche Krafttraining
  • Alle großen Muskelgruppen mit einbeziehen
  • Bevorzugen Sie dynamisch-konzentrische Belastungen
  • Ihr Ziel: 3 Durchgänge mit jeweils 8–12 Wiederholungen
  • Die Intensität sollte moderat bis hoch gewählt sein und somit 70–80 % des Repetition Maximums (RM) entsprechen.

Quellen:
-
trainingsworld@enl.trainingsworld.com





Erkältung - klug handelt, wer vorbeugt! (Teil 2)

16. November 2011/ BT

Nasenspülung:
Auf feuchten Schleimhäuten können sich Viren schlechter einnisten.
Im Ayurveda, der alten indischen Heilkunde, ist das tägliche morgendliche Spülern der Nase mit einer isotonischen Salzlösung eine so selbstverständliche Gesundheitsmassnahme wie im Westen das Zähneputzen. Einen halben Teelöffel Salz (ohne Jod und Fluor) in handwarmem Trinkwasser auflösen. Besonders praktisch gestaltet sich das Spülen mit einem Neti-Kännchen – einem kleinen, einer Schnabeltasse ähnelnden Behälter.
 

Sauna und Wechseldusche:
Regelmässige Saunabesuche (14-täglich) sollen sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Schwitzkuren wie Sauna, Haman und Dampfbäder können die Körperkräfte allerdings stark beanspruchen. Bei schon vorhandenen Infektionen und bei Entzündungskrankheiten, bei Herz-Kreislauf-Problemen und Venenleiden wird vor Schwitzkuren abgeraten.
Auch Kneipp-Anwendungen wie die Wechselduschen (nicht geeignet für ältere Menschen mit Herz- oder Blutdruckproblemen) sollen die Abwehrkräfte auch gegenüber Erkältungskrankheiten erhöhen.
 

Imunstimulation:
Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten werden gerne Pflanzenextrakte eingesetzt, die das Immunsystem spezifisch oder unspezifisch stimulieren. Bekannte Vertreter sind Echinacea (Sonnenhut), Ginseng und Eleutheroccus (Taigawurzel).




Quellen:
- Vista Dossier; Nr8 2011
- www.impuls-fit.ch


 




Erkältung - klug handelt, wer vorbeugt! (Tei l1)

30. Oktober 2011/ BT

Das Immunsystem nicht schwächen:
Zu den „Räubern“ der Immunkräfte gehören (Passiv-)Rauchen und übermässiger Alkoholgenuss, ebenso Umweltgifte wie Ozon oder Feinstaub und Innenraumschadstoffe.
Auch Unterkühlungen setzen dem Abwehrsystem zu: Durch die Kälte verengen sich die Blutgefässe – die Immunabwehr der Zellen wird herabgesetzt. Wenig bekannt ist, dass kalte Füsse auch zu einer Verengung der Blutgefässe der oberen Atemwege führen.
Oft wird eine Unterkühlung (zu) spät bemerkt, etwa beim Tragen von nassen Kleidern, beim Herumlaufen mit nassen Haaren oder beim Verweilen in kühler Zugluft. Auch Stress und Depressionen schwächen das Immunsystem, ebenso Medikamente wie Antibiotika und Antirheumatika oder Krankheiten wie Diabetes und Neurodermitis.
 
Mehr Lachen und Sport:
Anderseits kann Entspannung, wie sie etwa bei autogenem Training oder Yoga erfahren wird, die Selbstheilungskräfte aktivieren. Auch wer Sport treibt, stärkt sein Immunsystem – allerdings nur, wenn nicht übertrieben wird: Drei- bis fünfmal wöchentlich während 45 Minuten moderate Bewegung wie Radfahren, Walking, Schwimmen und Laufen reduziert die Häufigkeit und Dauer von Infekten der oberen Atemwege. Profisportler wie Marathonläufer hingegen stressen ihren Körper; ihr Erkrankungsrisiko steigt bis um das 6-Fache.
Gönnen Sie sich zum Regenerieren genügend Pausen und Schlaf.


Quellen:
- Vista Dossier; Nr8 2011
- www.impuls-fit.ch






Krafttraining: Ergänzung zu Ihrem Lieblingssport

15. September 2011/ BT

Sie sind in Ihrer Lieblingssportart regelmässig aktiv? Dann sollten Sie Krafttraining als Ergänzung oder Ausgleich ausführen. Damit können Sie einseitige Belastungen ausgleichen. So tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und haben länger Freude an Ihrer Sportart.
Krafttraining kann auch sportartbegleitend oder sportartunterstützend betrieben werden. In nahezu allen Leistungsdisziplinen wird ein zusätzliches Krafttraining zur Steigerung der sportartspezifischen Leistung durchgeführt. Auch der Freizeit- und Gesundheitssportler profitiert in seiner Lieblingssportart von diesen positiven Effekten. Neben einer Leistungssteigerung kann ein zusätzliches Krafttraining aber auch gezielt die unausgewogenen oder einseitigen Belastungen kompensieren, die aus vielen Freizeitsportarten wie Tennis, Golf, Jogging, Kegeln etc. resultieren.

Auf die Gesundheit bezogen, kann dies bedeuten, dass Ihre Lieblingssportart oder Freizeitaktivität langfristig sogar kontraproduktiv sein kann. Ein begleitendes Krafttraining hilft, diese einseitige Belastungen zu kompensieren. Somit trägt Krafttraining einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen und aus gesundheitlicher Sicht unbedenklichen Ausübung der Lieblingssportart bei.

Quellen:
- www.dhfpg.de und www.dssv.de

- www.TrainingsCoach.ch




Erfahrungsbericht Berlinmarathon 2011

28. September 2011/ BT

Diesmal ist mein Blog-Beitrag ein Erfahrungsbericht. Ich durfte die vergangenen Monate 2 Läufer auf den Berlinmarathon 2011 vorbereiten und trainieren. Die Vorbereitung umfasste die Trainingsplanung (über mein Tool: www.TrainingsCoach.ch) und regelmässige Personaltrainings.
Die beiden Herren, Lu und Peter, arbeiten beide in einer Managerfunktion. Dies macht die regelmässige Trainingsplanung sicher nicht einfacher. Es zeigte sich aber, dass durch die Trainingspläne und die fixen Termine der Personaltrainings, eine recht gute Konstanz durchgesetzt werden konnte. Die gemeinsam erarbeiteten Zielsetzungen hinsichtlich des Marathons waren sehr unterschiedlich und voll auf die gesundheitlichen und sportlichen Möglichkeiten der beiden Personen abgestimmt.

Beide Personen starteten in sportlicher Hinsicht (Leistungsdiagnostik) auf einem sehr tiefen Niveau. Durch dosierte Trainingsreize und regelmässigen Anpassungen auf Grund der jeweiligen Diagnostikdaten, machten beide enorme Fortschritte und verringerten zudem das Körpergewicht um etliche Kilos (beide waren zu Beginn Übergewichtig). In der Leistungs- und Gesundheitsdiagnostik arbeiteten wir mit Stufentests, Laktatdiagnostik, BIA-Messungen und Bluttests (grosses Blutbild).

Am vergangenen Samstag flogen wir dann nach Berlin. An diesem Vorwettkampftag bewältigten wir die letzen Vorbereitungen wie Startnummer abholen, mentale Einstellung (visualisieren), tapen = farbige MediTapes zur muskulären Unterstützung) und einem lockeren "Beine vorbereiten" mit einem kurzen Footing (lockereres Jogging).

Der Wettkampftag erwartete uns mit einer grandiosen Schönwetterlage. Die Stimmung war absolut genial. Über 40'000 Tausend Läufer starteten um 9:00 auf die flachen 42,195 Kilometer.
Und alles lief nach Wunsch - wie geplant! Die gesetzten Zielzeiten wurden von Peter und Lu unterboten. Lu lief unter dem Brandenburgertor genau so ein, wie wir es zusammen vor dem Start ein letztes Mal visualisiert hatten: Mit abgespreitzten Armen wie ein Flieger und die Zeittafel zeigt die vorgenommene Zielzeit an! Für Peter war das Ziel "Durchkommen". Und dieses Ziel erreichte er grandios. Da ich ihn, wegen einer Verletzung die ich mir zugezogen habe, nicht wie geplant selber (laufend) begleiten konnte, um motivierend und temposteuernd Unterstützung zu bieten, übernahm dies meine Freundin und Partnerin.

Stolz durfte ich alle meine Sportler im Ziel empfangen. Das Erreichen der persönlichen Ziele feierten wir bei einem feinen Abendessen. Und höre da: Bereits an diesem Abend wurden die Pläne für die nächsten Monate geschmiedet. New York? Triathlon? Ironman?
Das sind wirklich schöne Momente im Berufsleben eines Coachs und Trainers!


Quellen und Tipps:
- auf dieser Homepage: unter Leistungsdiagnostik, MediTape und Personaltraining
- auf der Page unserer Trainingsplanung: www.trainingscoach.ch




Effektiver Blitzableiter bei Stress!

8. August 2011 /BT

Stress ist für viele allgegenwärtig. Ausdauertraining hilft, akute körperliche Stressreaktionen abzubauen. Damit ist es ein idealer Blitzableiter bei Stress. Gleichzeitig schützt es vor langfristigen gesundheitsschädlichen Stressfolgen wie zum beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen.
Negativ empfundener Stress kann ein gravierender Risikofaktor sein. In Stresssituationen wird der Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Daraufhin schüttet er Stresshormone (Adrenalin, Cortisol) aus. Der Blutdruck steigt, Energiereserven (Zucker, Fette) werden mobilisiert und die Blutgerinnungsneigung erhöht sich. Treten diese Alarmreaktionen wiederholt und über längere Zeit auf, liegt chronischer Stress vor. Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Rückenschmerzen sind mögliche gesundheitsschädigende Folgen. Regelmässiges, moderat-intensives Ausdauertraining bieten einen gewissen Schutz: Durch den Abbau überschüssiger Energie hilft es, akute körperliche und psychische Stressreaktionen zu beseitigen und man kann sich geistig abreagieren. In Studien konnte beispielsweise belegt werden, dass ausdauertrainierte Personen im Vergleich zu Untrainierten in Stresssituationen weniger körperliche Stresssymptome zeigen (vgl. CREWS/LANDERS 1987).


Quellen:
- CREWS, D. J./LANDERS, D.M.: A meta-analytic review of aerobic fitness and reactivity to psychosocial stressors. Med Sci Sports Exercic. 19 (1987) 5. 114-120.
- DSSV Hamburg und Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement; Broschüre Ausdauertraining
; www.dhfpg.de







Coole Tipps für heisse Tage

12. Juli 2011 /BT

Jede Person reagiert unterschiedlich auf Hitze. Wie gut sie vertragen wird, hängt unter anderem von der Konstitution, dem Gesundheitszustand und vom Alter der Person ab. Kranke und ältere Menschen sowie Schwangere sind deutlich empfindlicher. Zu den typischen hitzebedingten Beschwerden zählen Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und allgemeine Erschöpfung. Die hohen Ozonbelastungen, vor allem in den Nachmittagsstunden, können zu Reizungen der Augen und Atemwege führen.

So können Sie sich schützen:
  • Bei Arbeiten im Freien für Schatten sorgen, langärmlige Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen, Sonnenschutzmittel mit Breitband-UV-Filter und genügend hohem Faktor verwenden.
  • Fenster während der Nacht, spätestens aber am frühen Morgen öffen.
  • In Gebäuden an den exponierten Fenstern Storen montieren, tagsüber die Fenster geschlossenhalten.
  • Ventilatoren aufstellen.
  • Trinkwasser bereitstellen. Pro Tag möglichst bis zu 3 Litern (oder mehr) kalorien- und alkoholfreie Getränke zu sich nehmen, bevor sich der Durst meldet.
  • Arbeitszeiten im Rahmen des Möglichen verschieben und einschränken.
  • Schwere Arbeiten auf die kühleren Morgenstunden verlegen.
  • Arbeitsrhytmus anpassen.
  • Häufiger Erholungspausen einschalten.
  • Anzeichen von körperlichen Beschwerden wie Schwindel, Kopfweh und Übelkeit ernstnehmen und rechtzeitig Massnahmen ergreifen. Keine alkoholischen Getränke zu sich nehmen.
  • Für die erste Hilfe und den Notfall Ansprechpersonen und Abläufe bestimmen.
  • Besondere Massnahmen sind erforderlich bei körperlicher Schwerarbeit, bei Arbeiten in engen Räumen wie Führerständen, Krankabinen und Baugruben, bei Arbeiten mit besonderer Schutzausrüstung sowie bei allein arbeitenden Personen.
  • Sportliche Tätigkeiten sind in die frühen Morgenstunden oder späteren Abendstunden zu verlegen. Dabei ist auf eine genügende Flüssigkeitsaufnahme zu achten!


Quellen:
- Magazin Sprechstunde, 3/2011

- Gratis Infomaterial auf www.suva.ch/waswo







Der Darm - das unbekannte Wesen

23. Juni 2011 /PH

"Eine schlechte Verdauung ist die Wurzel allen Übels" Hippokrates

Wissenswertes:
  • Der Darm hat Geschichte - er reift in den ersten drei Lebensjahren.
  • Billionen von Bakterien leben im Dickdarm - das sind 1600 mal mehr Lebewesen als es Menschen auf der Erde gibt.
  • 70% der Abwehrzellen sitzen im Darm.
  • Die ausgebereitet Dünndarm-Schleimhaut misst ca. 200qm  das ist 100 mal mehr als unsere Hautoberfläche.
  • Das Verauungssystem ist so gross wie eine Riesenschlage - ca. 8 Meter lang.
  • 30 Tonnen Nahrung und 50'000 Liter Flüssigkeit passieren im Laufe eines durchschnittlichen Lebens den Körper eines Menschen.
  • Störungen im Darm = Strörungen der Psyche
  • 100 Millionen Nervenzellen sind in den Darmwänden zu einem Netz verflochten (das ist mehr als im gesamten Rückenmark).
  • Der Darm ist ein zweites Gehirn, das eigenständig wahrnimmt, korrigiert und lernt
  • Geschätzte 8 Minuten täglich verbringt ein Europäer auf dem Klo - im Durschschnitt seines Lebens 3466 Stunden oder 144 Tage.

Quellen:
- Martina Sieber-Mahler - Darmseminar Mai 2011





Stielsicher: Cashewkern

22. Mai 2011/ BT

Was hierzulande kaum einer weiss: Die Cashewnuss ist bloss der Inhalt des Fruchtstiels vom sogenannten Cashew-Apfel. Dieser ist indes nicht sehr strapazierfähig und hält den langen Weg von Brasilien oder Indien nach Europa nicht stand.

Dafür, dass die Cashewkerne also nur ein kleines "Nebenprodukt" sind, haben sie einiges zu bieten: Sie sind mit 17 Prozent sehr eiweissreich, enthalten gesunde, ungesättigte Fettsäuren und wichtige Mineralstoffe und Vitamine!

Wichtiger Tipp: Am gesündesten sind die Kerne, wenn sie ungesalzen verzehrt werden.
Facts: Reich an B-Vitaminen, Vitamin E, ungesättigten Fettsäuren, Kalium. Die Haltbarkeit beträgt, trocken gelagert, bis zu 24 Monate.


Quellen:
- Arikel food & body, 2.2011; www.fitforfun.de






Seien Sie gut gelaunt!

3. Mai 2011/ BT

Dass unsere Laune anfällig für zahlreiche äussere Einflussfaktoren ist, haben Sie bestimmt schon am eigenen Leib erfahren. Kaum bekannt ist, dass sich auch einzelene Nährstoffe positiv auf die Stimmung auswirken und das Risiko für Depressionen senken können.

Lebensnotwendige Bestandteile in der Nahrung wie insbesondere die Omega3-Fettsäuren wirken sich auf die Stimmung und die mentale Verfassung aus. Studien zeigen, dass bei einem Mangel an Omega3-Fettsäuren aus fettem Seefisch das Risiko für Depressionen ansteigt 1 2 . Dies liegt daran, dass über komplexe Mechanismen diese lebensnotwendigen Fette auf die Bildung der beiden "Wohlfühl"-Überträgerstoffe im Gehirn, Serotonin und Dopamin, einwirken. Ein Mangel, insbesondere an Serotonin, begünstigen Depressionen. Ferner wird ein Zuwenig an Dopamin mit psychischen Störungen in Zusammenhang gebracht. Auch aus diesenm Grund ist ein Fettfischverzehr wie beispielsweise Hering, Lachs oder Makrele mehrmals wöchentlich zu empfehlen. Als Variante gibt es auch sehr gute Omega3-Fettsäuren-Präparate (in Pillenform oder als Flüssigkeit) in Fachgeschäften oder guten Fitnesscentren zu kaufen.

Quellen:
- LIN, P.Y. et al.: A meta-analytic review of double-blind, placebo-controlled of antidepressant efficacy of omega3 fatty acids. J Clin Psychiatry 2007, 68(7): 1056-61
- SU. K.P.: Biological mechanism of antidepressant effect of omega3-fatty acids: how does fish oil act as a "mind-body interface"? Neurosignals 2009, 17(2): 144-52
- www.dhfpg.de und www.dssv.de






Körperlich fit sein und länger leben!

22. April 2011/ BT

Ein trainiertes Herz-Kreislaufsystem schützt vor Herzinfarkt sowie Schlaganfall und kann das Sternerisiko senken. Besonders Personen mit Risikofaktoren, zum Beispiel Raucher, Übergewichtige und Hypertoniker, profitieren in jedem Alter von der schützenden Wirkung.

Ausdauertrainierte Personen haben im Vergleich zu untrainierten, körperlich inaktiven Personen ein um ca. 30% vermindertes Risiko, vorzeitig zu sterben. Die schützende Wirkung des Ausdauertrainings gilt für Männer und Frauen gleichermassen und über alle Atersstufen hinweg. Infolge eines Ausdauertrainings sinken zum Bespiel der Ruhepuls und der Blutdruck, die Gefässe bleiben jung und elastisch, eine Arterienverkalkung kann aufgehalten werden. Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko wird dadurch deutlich gesenkt (vgl. BERLIN/COLDITZ 1990; LEE et al. 2003).

Anstrengung lohnt sich beim Ausdauertraining. Denn je besser der Fitnesszustand des Herz-Kreislaufsystems ist, umso geringer ist das Sterberisiko. So konnte in verschiedenen Studien gezeigt werden, dass diejenigen Personen, welche die beste körperliche Fitness aufwiesen, im Vergleich zu den Personen mit der schlechtesten körperlichen Fitness sogar ein um bis zu 50% niedrigeres Sterberisiko hatten (BLAIR et al. 1996). Der Nutzen einer guten körperlichen Fitness auf der Senkung des Sterberisikos gilt im Übrigen auch für Personen mit bereits bestehenden Risikofaktoren oder Erkrankungen, wie zum Beispiel Übergewicht, Bluthochdruck oder Typ-2-Diabetes. Ein Kalorienverbrauch von > 1000 kcal pro Woche (entspricht ca. 2 - 2.5 Stunden Walking) ist schon ausreichend, um bereits von den schützenden Effekten des Ausdauertrainings zu profitieren. Grundsätzlich gilt jedoch: Je mehr Aktivität, umso besser!

Quellen:
- BERLIN, J.A./COLDITZ, G: A.: A meta-analysis of physical activity in the prevention of coronary heart disease. Am J Epidemiol 132 (1990) 4, 612-628.
- BLAIR, S. N. et al.: Influences of cardiorespiratory fitness and other precursors on cardiovascular disease and all-cause mortality in men and women. JAMA 276 (1996) 205-210.
- LEE, C. D./FOLSOM, A. R./BLAIR, S. N.: Physical activity and stroke risk: a meta-analysis. In: Stroke 34 (2003) 10, S. 2475-2481.







Einfache Zucker und komplexe Kohlenhydrate - Eine unverträgliche Kombination

5. April 2011/ BT

Warum sollen Sie keine einfachen Zucker mit komplexen Kohlenhydraten vermischen? Nun, die Antwort ist einfach: wir möchten, das Sie Ihr Training oder Rennen genießen können, wir möchten, das Sie Ihr bestmögliches Ergebnis erzielen, und zwar ohne dass Sie Magen/Darmprobleme wie etwa Blähungen, Krämpfe, Durchfall und andere dabei ertragen müssen. Jedenfalls, sobald Sie ein Produkt mit einfachen Zuckerarten zusammen oder kurz vor/nach einem speziellen Nahungszusatz (welche keinerlei zusätzlich beigemischte EINFACHE Zucker enthalten) einnehmen, werden Sie Ihr Training, Rennen, und auch Ihren Magen in unwägbare Situationen bringen.

So läuft es:
Einfache Zucker (Glucose, Saccharose, Fructose, Dextrose, usw.) müssen in Konzentrationen nicht höher als 6-8 Prozent angemischt werden, um nahe an der optimalen Osmolalität für körpereigene Flüssigkeiten (280-303 mOsm) zu liegen und damit effektiv aufgenommen werden zu können. Das ist auch schon der Trick. Das Problem ist, das 6-8 prozentige Konzentration ein ziemlich schlapper Mix ist und nur ca. 100 Kalorien pro Stunde liefert, das ist deutlich zu wenig, um eine adäquate Energielieferung über Stunden zu sichern. Einige Athleten haben dies gemerkt und versuchen sich mit doppelter oder dreifacher Konzentration ihres Mixes zu helfen. Unglücklicherweise ist dieses Gebräu nun viel zu konzentriert, viel höher als 6-8 Prozent und, wenn nicht sehr viel mehr Wasser getrunken oder zum Mix hinzugefügt wird (womit der Athlet wiederum Gefahr läuft überhydriert zu enden), kann diese Lösung kaum die Darmschleimhäute passieren. Die Energieproduktion wird gehemmt und Magen/Darmprobleme sind vorprogrammiert.

Das gleiche Problem taucht auf, wenn ein Athlet einfache Zucker mit komplexen Kohlenhydraten kombiniert. Das tolle an komplexen KH ist, das sie annähernd die angestrebte Osmolalität nicht bei 6-8 prozentiger Konzentration, sondern bei einer 15-18 prozentigen Lösung haben. Sogar bei dieser viel zu konzentriert erscheinenden Lösung aus komplexen KH (Wie etwa Maltodextrine/Glucose Polymere) wird der Magen mit derselben effizienten Rate der körpereigenen Flüssigkeiten geleert und versorgt mit deutlich mehr Kalorien (bis zu 3x mehr) als Lösungen mit einfachen Zuckern. Also, wenn einfache und komplexe Kohlenhydrate zusammen oder in geringem zeitlichen Abstand konsumiert werden, wird die Konzentration des Gemisches in einem Bereich liegen, in dem weder die einfachen noch die komplexen KH effektiv aufgenommen werden können. In anderen Worten, wenn Sie einfache und komplexe Kohlenhydrate zusammen oder in geringem Zeitabstand aufnehmen, negieren Sie jedwede vormals optimale Konzentration beider Quellen. Noch einmal: Die Energieproduktion wird vermindert und eine Vielzahl an Magen/Darmproblemen taucht auf.

Zusammenfassung:
Wenn ein Athlet einfache Zucker zur Energieaufnahme nutzt wird sein Körper nur eine 6 - 8 prozentige Konzentration in der Lösung erlauben, um ins zirkulierende Blut zu gelangen.
Komplexe KH Präparate werden leichter und schneller in einer 15-18 prozentigen Konzentration aufgenommen. Mehr Kalorien werden in kürzerer Zeit bereitgestellt für die Energieproduktion, als dies bei einfachen KH möglich ist.

Desto höher der Gehalt an einfachen Zuckern, desto höher die Osmolalität der Lösung, desto weniger wird direkt absorbiert. Desto länger die zusammenhängenden Zuckerketten sind in komplexen KH desto mehr wird in höheren Konzentrationsbereichen aufgenommen, weil dann die Osmolalität näher an der von körpereigenen Flüssigkeiten liegt. Deshalb ist die ideale KH-Quelle für Athleten in langkettigen komplexen Kohlenhydraten zu suchen, aus denen alle speziellen und guten Nahrungszusätze hergestellt werden.

Quelle: www.laufkalender.ch






Säure-Basen-Haushalt

März 2011 / PH

Fühlen Sie sich manchmal müde, schlapp und unausgeglichen? Dann könnte Ihr Körper durch überschüssige Säure belastet sein.

Anzeichen einer Übersäuerung

o   Müdigkeit und Erschöpfung

o   Erhöhte Stressempfindlichkeit

o   Nachlassende Konzentration

o   Veränderung der Haut, Haar, Nägel

o   Verringerte Leistungsfähigkeit

o   Nervosität

o   Verminderte Widerstandskraft

o   Muskel- und Gelenkbeschwerden

Neben körperlichen und seelischen Belastungen sowie Hektik und Stress liegen die Ursachen vor allem in der Ernährung. Durch den übermässigen Verzehr säurebildender Nahrungsmittel (vor allem Fleisch, Wurst, Käse und Backwaren) und bei gleichzeitig geringer Zufuhr an basischen Früchten und Gemüse wird unser Körper mit Säure belastet.

Basische Ernährung befreit von belastender Säure

Eine Übersäuerung hat ihren Ursprung oft in einer falschen Ernährung, die zu viel Säure liefert und arm an basischen Mineralstoffen ist.

Basisch                                                                    Säurebildend

 

Gemüse und Salat

Spinat, Fenchel, Grünkohl, Rucola, Kartoffeln, grüne Bohnen, Pilze, Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Sellerie, Karotten, Kohlrabi, Radischen, Tomaten, Peperoni, Auberginen, Zucchetti, Kopfsalat, Eisbergsalat, Chicorée, Sauerkraut, Essiggurken

Brot und Getreideprodukte

Reis, Haferflocken, Dinkel, Spätzli, Vollkornbrot, Roggenbrot, Knäckebrot

Früchte

Getrocknete Rosinen und Feigen, Johannisbeeren, Bananen, Aprikosen, Äpfel, Birnen, Kirschen, Erdbeeren, Pfirsiche, Trauben, Orangen, Grapefruit, Zitronen, Ananas, Kiwi, Mango

Milchprodukte und Eier

Parmesan, Schmelzkäse, Hartkäse, Camembert, Eier, Quark, Frischkäse, Joghurt, Milch, Buttermilch, Kondensmilch

Getränke

Fruchtsäfte, Gemüsesäfte, Mineralwasser, Kräutertee, Espresso, Rotwein

Fleisch und Wurstwaren

Schwein, Rind, Kalb, Lamm, Geflügel, Gans, Kaninchen, Leber, Schinken, Salami, Leberwurst, Würste, Wurstwaren, Corned Beef

Gewürze

Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Essig, Zitronensaft

Fisch und Meeresfrüchte

Krabben, Muscheln, Sardinen, Lachs, Forelle, Zander, Karpfen, Kabeljau, Rotbarsch, Seezunge, Hering, Aal geräuchert

 

Haben Sie schon mal Ihren Säure-Basen-Haushalt kontrolliert? Wenn nicht, können Sie sich bei uns melden, gerne nehmen wir die Messung vor und beraten Sie anschliessend. www.bt-coaching.ch

 


 


 

Fettreduktion durch Krafttraining?

Februar 2011 / BT

Verbrennen Sie Körperfett im Schlaf! Krafttraining ist das Geheimnis für dauerhafte Reduktion von Körperfett! Muskeln verbrauchen Energie. Und das nicht nur beim Training, sondern auch danach - sogar im Schlaf!

 

Muskeln benötigen eine ständige Energieversorgung, sowohl bei körperlicher Belastung als auch in Ruhe. Je grösser die Muskelmasse, desto grösser sind auch die Stoffwechselaktivität und der Energieverbrauch (vgl ZIMMERMANN 2002). Gerade bei älteren Menschen und Personen, die unter Bewegungsarmut leiden oder Diäten machen, kann eine schwindende Muskelmasse beobachtet werden. Durch die Abnahme der Körpermuskulatur sinkt dabei auch zwangsläufig der Grundumsatz an Kalorien. Dies erhöht die Neigung zu Übergewicht und Fetteinlagerungen. Krafttraining kann dies verhindern. Der Aufbau von 1 Kilogramm reiner Muskelmasse erhöht den Grundumsatz eines Fitness- und Gesundheitssportlers um etwa 16 - 18 kcal pro Tag (vgl. NELSON et al. 1992). Regelmässige Kräftigung der Muskulatur trägt also indirekt auch dazu bei, das Körpergewicht bzw. den Körperfettgehalt zu kontrollieren.

 

 

 

 

Quellen:

 

 

- NELSON, K. M./WEINSIER, R. L./LONG, C. L./SCHÜTZ, Y.: Prediction of resting energy expenditure from fat-free mass and fat mass. In: American Journal of Clinical Nutrition 56 (1992), S. 848-856.

 

 

- ZIMMERMANN, K.: Gesundheitsorientiertes Muskelkrafttraining. Theorie-Empirie-Praxisorientierung. 2. Auflage. Hofmann-Verlag, Schorndorf 2002

 

- Informationsblatt DHPG, University of Applied Sciences, Saarbrücken und DSSV, Hamburg, 2007


 




Erfolgreich trainieren, dank genügend Erholung

Januar 2011 / BT

Sich richtig auspowern kann ein herrliches Gefühl sein. Aber mit Training alleine ist es nicht getan. Um den vollen Erfolg für Körper und Geist zu erzielen, braucht es aktive und passive Erholungsphasen.

Aktiv=

Jede Belastung durch Sport, Stress oder Arbeit hat massive Auswirkungen auf den Körper. Verbrauchte Stoffwechselprodukte lagern sich ab und es kommt zu Verspannungen, die Organe, Gewebe, Sehnen und Bänder belasten. So verliert der Körper anLeistungsfähigkeit. Man fühlt sich schneller müde und ausgelaugt. Deshalb ist es wiochtig, den Körper regelmässig aktiv mit Regenerationsmassnahmen zu unterstützen. Eine selbst bei ambitionierten Sportlern beliebte Variante zur Erholung ist eine kurze Trainingseinheit mit geringer Belastung. Ehrgeiz ist dabei völlig fehl am Platz. Geniessen Sie die leichte Bewegung und führen Sie Ihren Körper so in die Regeneration. Einige Minuten mit sehr geringem Widerstand auf einem Cardiogerät genügen, um durch die erhöhte Durchblutung Stoffwechselprodukte abzutransportieren.

Danach sollten Sie sich einige Zeit zum Dehnen nehmen. Führen SDie die Übungen langsam und nie im schmerzhaften Bereich aus. Durch das Dehnen könSauna und Massagen sind dabei hilfreich. Nach dem Training eine Kleinigkeit essen und genug trinken gehören ebenso zur Erholung wie ein paar Stunden ruhiger Schlaf.

Mehr über die PASSIVEN ERHOLUNGSMASSNAHMEN folgen im nächsten Blog

 

Quelle: Fitnesspark News, Ausgabe Herbst 2010



Stress macht krank

Dezember 2010 / BT

Stresshormone regen die körpereigenen Regulationsmechanismen an. Was in den Massen sinnvoll ist, kann die Gesundheit bei Dauerbelastung ernsthaft gefährden. Zum Beispiel durch eine Fehlsteuerung der Durchblutung.

Stress ist nicht gleich Stess und jeder reagiert und empfindet in Stresssituationen anders. Stress versetzt den Körper mit Hilfe von Stresshormonen in gesteigerte Aktionsbereitschaft. Der Blutdruck erhöht sich und das Herz schlägt schneller. Das ist für kurze Zeiträume sinnvoll, führ jedoch bei übermässigem Stress zu massiven Fehlsteuerungen der Durchblutung und damit zu einem Ungleichgewicht zwischen Bedarf und Versorgung. Denn einerseits ist durch die gesteigerte Aktionsbereitschaft des Körpers der Versorgungsbedarf der Zellen höher, andererseits werden die Zellen wegen der fehlgesteuerten Durchblutung schlechter versorgt. Ein weiterer Effekt dadurch ist eine Abnahme des Blutflusses, bei der es vermehrt zu Ablagerungen in den Gefässen und somit zu deren Verengung kommt. Die gesundheitlichen Risiken sind massiv: Herzinfarkt, Hirnschlag und andere.

Magnetfeld-Therapie (bei uns BEMER) hilft:

Die Magnetfeld-Behandlung stimuliert die Durchblutung der kleinsten Blutgefässe, kann sie in dem sogenannten Bereich der Mikrozirkulation wieder normalisieren und damit wesentliche Stressfolgen deutlich mindern. Zellen, Organe und Gewebe werden wieder besser versorgt, Stoffwechselprodukte abtransportiert. Der Blutfluss wird verbessert und die durch verengte Blutgefässe verursachten gesundheitlichen Risiken werden gesenkt. Natürlich hat die Magnetfeld-Behandlung auch in anderen Bereichen einen hohen Nutzen. Sie stellt eine wirksame Gesundheitsprophylaxe dar, unterstützt Heilungs- und Genesungsprozesse sowie komplementäre Behandlung chronischer Krankheiten und degenerativen  Leiden. Auch bei sogenannten austherapierten Fällen sind beachtliche Behandlungserfolge zu verzeichnen. Darüber hinaus wird die Magnetfeldbehandlung (mit BEMER) im Spitzensport, aber auch im beruflichen Umfeld zur körperlichen und geistigen Leistungssteigerung eingesetzt.

Quelle: Städtlizytig 10/2010; Apotheke Bremgarten Aargau; Bemer Schweiz

 


 

Zeit sich zu vergessen!

September 2010 / BT

Ganz in der Gegenwart leben. Wieder einmal ausgelassen sein wie Kinder und dabei alles um sich herum vergessen. Das will uns der Sommer lehren. Und das kann uns eine Lebensqualität der besonderen Art bescheren.

Schauen wir uns die Kinder an. Ausgelassen spielen sie im warmen Wasser und spritzen sich nass. Sie vergessen alles um sich herum und leben ganz in ihrer eigenen Welt. Und das ist gut so! Weder blicken sie voller Gram in die Vergangenheit, noch voller Sorgen in die Zukunft, sondern leben vollkommen in der Gegenwart. Sie kosten jeden Augenblick mit Freude und Ausgelassenheit aus. Sie übersehen nicht wie wir Erwachsenen, was direkt vor unseren Augen geschieht. Sie entdecken die Welt spielerisch und lernen, indem sie anderen zuschauen und einfach die Dinge ausprobieren, statt lange zu überlegen.

Lernen wir für einmal von den Kindern. Ihre Art zu leben ist zwar nicht immer so vernünftig, wie wir uns das vorstellen, aber sie ist offener, direkter, oft auch ehrlicher und macht vor allem glücklicher. Wahre Könner gehen wie Kinder in einer Sache auf und vergessen alles um sich herum, gleichgültig, ob sie sich einer bestimmten Aufgabe widmen, ein Bild betrachten oder spielen.Von allem ein bisschen machen und dies sogar gleichzeitig, kommt nicht gut, sondern führt nur zu Mittelmass und Stress.

Versuchen Sie, diesen Sommer wieder einmal ein paar Augenblicke so zu sein, wie Sie als Kind waren. Leben Sie nur in der Gegenwart und gehen Sie ganz in dem auf, was Sie gerade tun. Legen Sie dabei alles ab, was Sie daran hindert, glücklich zu sein! Der Sommer lädt Sie dazu ein.

Quellen: Beny Treier, 18. Juli 2010; Sprechstunde, Sommer Ausgabe 2010

 


 

Die Cholesterin-Falle

Juli 2010 / PH

Freispruch für das Ei und einen fatalen Irrtum der Evolution. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde vom amerikanischen Ernährungsforscher Ancel Keys zum ersten mal bekannt gemacht, dass cholesterinreiche Nahrungsmittel wie Butter, Eier, Fleisch und Milch eine wesentliche Ursache für Herzinfarkt sei. Dies löste ein Schock aus und es folgten Cholesterinkampagnen auf Kampagnen, die dem Cholesterin den Kampf ansagten.Neue Produkte wie die Margarine drängten auf den Markt und das Ei galt als die Cholesterinbombe schlechthin. Nun folgte die Pharmaindustrie mit dem Siegeszug der Cholesterinsenker.Aber was von all dem stimmt heute noch? Ist das Ei wirklich so schlimm, wie alle behaupten oder ist man hier einem Irrtum auf die Schliche gekommen?

 

Heute sieht man das Ganze sehr viel nüchterner. Ehemals beschuldigte Nahrungsmittel wie das Ei wurden freigesprochen. Mit den gesättigten Fettsäuren sitzen inzwischen neue Übeltäter auf der Anklagebank. Sie kommen in fettigem Fleisch und vielen Milchprodukten vor und sind für die Gefässe das reinste Gift.Nachfolgend ein paar Nahrungsmittel über die auch Irrtümer umhergeisterten bis anhin:

Schokolade ist kalorienreich, hat aber keinen Effekt auf das Cholesterin, wenn man sie massvoll geniesst. Besonders dunkle Schoggi ist reich an Polyphenolen und Katechin. Beide haben einen positiven Effekt auf das kardiovaskuläre Risiko.

Eier sind besser als ihr Ruf. Sie enthalten nicht nur Cholesterin, sondern auch wertvolles Eiweiss, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Ein Ei pro Tag liegt sogar aus Cholesterinsicht drin.

Brot enthält kein Cholesterin, nur der Aufstrich. Vollkornbrot dem Weissbrot vorziehen, wie Nahrungsfasern die Cholesterinaufnehme im Darm hemmen.

Olivenöl/Rapsöl sind reich an ungesättigten Fettsäuen, die einen günstigen jedes Öl viel Kalorien hat. Auch pflanzliche Öle nur sparsam verwenden. Für Salat Olivenöl, zum Braten Rapsöl.

Butter hat Cholesterin, Margerine nicht. Margarine kann aber Transfettsäruen oder gesättigte Fette enthalten. Deshalb ist Margarine nicht prinzipiell gesünder. Beide nicht zu dick auftragen.

Fisch vor allem Kaltwasserfische wie Kabeljau, Lachs, Makrele und Hering enthaltn viel ungesättigte Omgea-3-Fettsäuren. Sie wirken sich positiv auf das Cholesterin. Zweimal pro Woche Fisch statt Fleisch essen.

Jedoch nicht zu vergessen ist: Bewegung ist der zentrale Punkt wenn es um Cholesterin geht. Ohne Bewegung läuft gar nichts, weder im Fett- noch im Zuckerstoffwechsel noch im Gehirn. Sie gehört zwingend zu jeder Therapie. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um die täglich Bewegungsdosis von nur 30 Minuten zu kommen.

Quelle: Sprechstunde, Sonderheft Mai 2010   





Was ist Magnetfeld-Therapie?

Juni 2010 / BT

In der Medizingeschichte waren es vor allem die Chinesen, die bereits vor Jahrtausenden den Magnetismus für Heilzwecke einsetzten. Auch kann man in der Kulturgeschichte der Völker bis in die frühesten Zeiten zurückblättern, bis zu den Hieroglyphen Ägyptens oder den Keilschrifturkunden der ältesten Volksgemeinschaften am Euphrat und Tigris.

Überall begegnet man typischen Anzeichen und Darstellungen magnetischer Heilbehandlungen. Der griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) und die römischen Ärzte Dioscorides und Claudius Galenos (130 n. Chr.) kannten die magnetischen Heilkräfte. So berichtet Plinius, der römische Geschichtsschreiber, von Magnetbehandlungen bei Augenleiden. Ebenso behandelte der islamische Arzt Ibn Sina, genannt Avicenna (980 -1037), Depressionen mit Magneten. Durch Paracelsus (1493 - 1541) erhielt die Magnettherapie erneut einen bedeutenden Stellenwert: "Wer den Magnet verwendet, wird feststellen, dass er ohne ihn nichts ausrichten kann gegen viele Krankheiten. Er ist ein Meisterstück für den Künstler in der Arznei, wie keines mehr weit und breit zu finden ist."

Die Wirkung der modernen Magnetfeldtherapie ist durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Bereits 1909 konnte gezeigt werden, dass der Einsatz von Magnetfeldern zu einer verbesserten Sauerstoffsättigung des Blutes führt. Eine physikalische Grundlage der Wirkung stellt der "Hall-Effekt " dar.

Durch diese sog. Elektro-Stimulation erfolgt eine geringe Erwärmung. Aber noch wichtiger ist, dass ein Druck (sog. Lorenzsche Kräfte) auf die Gefäßwände ausgeübt wird und diese sich erweitern. Die Folge hiervon ist eine erhöhte Blutzirkulation mit mehr Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den umgebenden Zellstrukturen hin . Vergleiche hierzu auch die wissenschaftliche Studie mit BIOflex-Folien beim M.I.T. Massachusetts Istitute of Technology, Cambridge, USA , Originalveröffentlichung nachzulesen unter http://bioflexmagnets.com/Facts.html .

Eine Beeinflussung des Nervensystems durch Magnete wurde durch die Entdeckungen des Wissenschaftlers Professor Joseph C. Kirschwink vom California Institute of Technology in Pasadena (USA) 1992 nachgewiesen.

In klinischen Studien zeigten vor wenigen Jahren israelische Forscher vom Technicon-Institut in Haifa, dass magnetische Felder schwere Depressionen lindern können. Bei jedem zweiten der behandelten Patienten ließen die Beschwerden nach.

Anfang der 70er Jahre entwickelte der Arzt Dr. med. Gleichmann ein Gerät mit pulsierenden Magnetfeldern, das die Knochenheilung beschleunigt. Dieses Verfahren ist inzwischen von der Schulmedizin anerkannt.


Auch BT COACHING bietet innerhalb des "TheraWell" Magnetfeldtherapie an. Mehr dazu unter der Rubrik TheraWell!

 

Weitere Quellen: www.bemer3000.ch ; www.magnettherapie.info


 



Topform dank Hügelläufen

Mai 2010 / BT

Hügelläufe gehören zu den intensivsten Varianten aller schnellen Trainingsformen. Sie sind hoch effizient, aber auch hoch belastend. So stellt diese Trainingsform eine Gradwanderung zwischen Hochform und Übertraining dar. Es macht sicherlich Sinn. einige grundlegende Punkte bei solchen Trainingseinheiten zu beachten.

Hügelläufe kurz halten. Die Dauer pro Wiederholung beträgt eine bis maximal 2 Minuten. Dabei werden Kraft, Kraftausdauer, Schnelligkeit und die Laktattoleranz geschult. Kurze Hügelläufe sind Läufern zu empfehelen, die eher kürzere Wettkampfdistanzen anpeilen.

Zu beachten:

- Intensität ist hoch (aerob-anaerober Übergangsbereich)

- Intensität mit Herzfrequenzmesser kontrollieren

- Eine Wiederholung (Belastung) dauert 30 Sekunden bis maximal 2 Minuten (immer gleich lange)

- 8 bis 12 Wiederholungen (je längere  die Belastung, je weniger Wiederholungen

- Dazwischen Trabpausen von 90 Sekunden bis 3 Minuten

- Belastungsteil nicht zu schnell angehen - Tempo sollte durchgezogen werden können

 

Längere Hügelläufe sind spezifischer auf die Bedürfnisse von Langstreckenläufer, Marathon- und Erlebnisläufern zugeschnitten. Dabei wird in erster Linie die Kraftausdauer trainiert. Dabei wird die Intensität knapp unterhalb der individuellen anaeroben Schwelle (wettkampfspezifisches Training) gehalten. Lange Hügelläufe sind etwas weniger intensiv als kurze. Es werden weniger Wiederholungen, dafür längere Belastungen (5 bis 10 Minuten) durchgeführt. Dazischen werden ebenfalls Trabpausen absolviert (jeweils etwa 5 Minuten).

Das Augenmerk bei Hügelläufen richtet sich stark auf die Bein- und Armarbeit. Ebenso ist auf eine saubere Technik zu achten, auch wenn die Muskeln Säure (Laktat) bekommen. In der direkten Vorwettkampfphase und in ruhigen (Regenerations-) Wochen, haben Hügelläufe nichts verloren. Je näher ein Wettkampf, umso kürzer die Belastungen bei Hügelläufen. Es ist WICHTIG die ERHOLUNG zu BEACHTEN! Bei Verspannungen in Waden oder Gesäss, muss der Hügellauf sofort abgebrochen werden. Vor einem Hügellauf unbedingt genug lange Einlaufen (15 bis 20 Minuten)  und am Ende der Trainingseinheit locker auslaufen.

 

Quellen: Kaspar Grünig (fit for Life, Sonderheft Laufen 2010) und DAS GROSSE BUCH DES LAUFENS


 



Energiegeladen in den Frühling

 

April 2010 / PH

Der Name des Radieschen klingt sehr niedlich, aber sein Inhalt hat es regelrecht in sich. Das Radieschen bringt auch für Sportler einige Vorteile. Lesen Sie mehr dazu...

 


Das rote, runde und scharfe Radieschen ist ein guter Energie-Lieferant im Frühling. Es enthält viele Vitalstoffe wie Vitamin C und B sowie Mineralstoffe Eisen und Kalium. Die gesunde Schärfe der runden Roten rührt von den Senfölen her. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe. Diese bioaktiven Stoffe stärken das Immunsystem. Senföle sollen auch eine bakterienhemmende Wirkung haben. Die Hauptwirkung der Senföle ist die Anregung des Gallenflusses.

Aus diesem Grund sollte das Radieschen bei jedem Sportsalat ebenfalls fein dazugegeben werden.

Guten Appetit.

 

Quelle: Priska Hasler

 


 

 


Lang ist nicht gleich langsam!


März 2010 / PH

Grundsätzlich hat sich in der Trainingslehre was das Lauftraining angeht nicht viel getan. Die Fahrtspiele sowie die Intervalltrainings werden gelaufen wie eh und je und die Grundlagenausdauer hat seinen festen Platz im Trainingsplan.

Das einzige was sich sicherlich verändert hat ist der Mythos über die Longjogs, denn Longjog ist nicht gleich langsam. Mehr dazu...

Grundsätzliche gibt es drei Varianten des Longjogs:

·         Longjog „ruhig“: Das Tempo liegt im tiefen Grundalgenausdauerbereich und wird über die gesamte Dauer des Trainings gehalten. Dieses Training bewirkt die feine Durchblutung der Muskulatur zu verbessern.

 

·         Longjog „gespickt“: Das Grundtempo liegt hier ebenfalls im tiefen Grundlagenbereich. Regelmässig werden Tempophasen eingebaut, wobei man bis zur Wettkampfpace geht.

 

·         Lonjog „gesteigert“: Hier wird der Lonjog immer schneller. Am Schluss rennt man hier sogar schneller als bei der Wettkampfzielgeschwindigkeit.

Ein Hobbyläufer mit dem Ziel Marathon kommt nicht um die Longjogs herum. Diese haben einen festen Platz in der Vorbereitung. Warum das so ist? Zum einen ist es eine Herausforderung für den gesamten Organismus und eine gute Vorbereitung für die Distanz und zum anderen ist es ein ideales Mentaltraining.

Ab 100 Minuten spricht man von einem Longjog. Aus gesundheitlichen Gründen sollte der Longjog nicht viel länger als 3 Stunden laufend dauern, da die Belastung für den Organismus zu gross wird. Ja was macht den jemand, der 5 Stunden für den Marathon benötigt?

Damit sich der Bewegungsapparat an die lange Belastung anpassen kann, empfiehlt sich hier ein polysportives Training zu bewältigen. D.h. man kombiniert verschiedene Ausdauersportarten miteinander wie z.B. Laufen, Nordic Walking, Schneeschuhlaufen, Walking miteinander und kann so ohne weiteres fünf Stunden am Stück ein Ausdauertraining trainieren ohne dabei den Bewegungsapparat zu überlasten.

Laufen Sie mal ruhig einen Longjog zügiger und Sie werden begeistert sein, was dies bewirkt.

 

Quelle: Anteile aus Fit Life, Ausgabe Januar/Februar 2010

 




Kennen Sie autogenes Training?

Februar 2010 / BT

Vermutlich hat schon beinahe jeder, vor allem auch Sportler, von autogenem Training gehört. Was ist das aber wirklich? Wie setzt man autogenes Training ein und bringt es etwas? Mehr dazu...

Das autogene Training wurde zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts vom deutschen Psychiater und Schüler von Freund, Dr. J.H. Schultz, entwickelt. Es wurde von der medizinischen Hypnose abgeleitet und am Anfang zu psychotherapeutischen Zwecken geschätzt.

Mit dieser Methode erlernt man schrittweise einen beabsichtigten Zustand derSelbsthypnose zu erreichen, auch "konzentrative Selbstentspannung" genannt.

Die Grundlage besteht aus sechs Anfangsübungen, die auf Muskeln, den Kreislauf, die Herzbewegungen, die Atmung, die inneren Organe und die Hirndurchblutung wirken. Das autogene Training ist eine einfache, allen zugängliche Entspannungsart, die man relativ rasch beherrschen kann. Es ist jedoch empfehlenswert, es sich von einer Fachperson beibringen zu lassen.

Besonderheit dieses Ansatzes: die so erlangte tiefe körperliche Entspannung, die alleine schon wohltuend auf den gesamten Organismus wirkt, ist hier ein Mittel und nicht der Zweck. Es geht darum, Nutzen aus diesem besonderen Zustand zu ziehen, um Gesundheit und Wohlbefinden wirksam zu verbessern, zum  Beispiel durch positive Formulierungen und Visualisierungen. Diese Technik kommt gerade bei Sportlern immer häufiger zur Anwendung. Ziele stecken und diese regelmässig visalisieren, da ist die Zielerreichung bereits ein ganzes Stück näher! Natürlich können es auch andere Ziele sein: Abnehmen, regelmässig Bewegung, nicht mehr rauchen, usw.

Autogenes Training, am besten in Verbindung mit positiven Visualisationen, macht also absolut Sinn. Wichtig ist dabei, dass man sich wohlfühlt und ein gutes Gefühl hat. Wer dafür nicht offen ist, wird bestimmt eine andere Möglichkeit für sich finden.

Wie man sich das richtige Ziel, auf die Richtige Art und Weise setzt, darüber demnächst mehr in einem Blog auf dieser Seite.

Quellen: Beny Treier; Capitole, 2010; www.hypnose-therapie.com

 





Gute Vorsätze fallen ins Gewicht


Januar 2010 / BT

"Ab dem kommenden Monat nehme ich ab". Solche Vorsätze kommen leicht über die Lippen, liegen dann aber schwer im Magen. Die meisten nehmen sich zu viel vor und scheitern schon am Anfang. Abnehm-Ziele lassen sich nur erreichen, wenn sie realistisch sind und zum eigenen Lebensstil passen. Mehr dazu...

Unser Gewicht ist nicht nur Schiksal. Die meisten von uns können selber entscheiden, was und wie viel sie essen und wie oft sie sich bewegen. Wir können Handlungen, die unser Körpergewicht beeinflussen, tun oder unterlassen. Der erste Schritt führt über das Erkennen. Nur so können die täglichen "Fehltrittchen" überhaupt ins Bewusstsein dringen. Dann kommt der Test: Passt diese Veränderung zu mir? Heisst die Antwort "Ja", gehts an die Umsetzung. Im Idealfall geht das linienfreundliche Verhalten in Fleisch und Blut über. Dann fügen sich die neuen Gewohnheiten so in den Alltag eines Menschen ein, dass sie kaum mehr auffallen. So werden siezum tägliche Ritual, wie Duschen oder Zähneputzen. Keineswegs darf dabei die Lebensqualität auf der Strecke bleiben.

Abnehmziele müssen realistisch sein

Wer im Leben etwas erreichen möchte, brauch Ziele. Diese müssen aber erreichbar, das heisst realistisch sein. Sonst kommt Frust auf. Für die meisten wäre es beispielsweise unrealistisch, dauerhaft das Gewicht anzupeilen, welches sie mit 18 Jahren hatten. Auch nachhaltig 30 Kilo und mehr abzuspecken gelingt nur den wenigsten. Deshalb ist es wichtig, nur erreichbare Vorhaben in Angriff zu nehmen. Je realistischer sie sind, desto wahrscheinlicher gelingt eine langfristige Gewichtskontrolle. Realistisch heisst, etwa 10 bis 15 Prozent des Ausgangs-Körpergewichts zu verlieren. Bei einer 80 Kilo schweren Person wären dies acht bis zwölf Kilo. Auf den ersten Blick ist das nicht viel. Aber bereits einige Kilos weniger bringt grosse Vorteile für die Gesundheit: zum Beispiel einen niedrigeren Blutdruck und oft einen tieferen Cholestrinspiegel sowie ein kleineres Diabetes-Risiko. Untersuchen zeigen, dass Menschen, die mässig, aber gleichmässig abnehmen, ihr neues Gewicht auch lange halten können.

 

Stressfrei über Etappen zum Ziel

Welcher vernünftige Bergsteiger würde schon in einem Zug den Mount Everest bezwingen wolllen? auch das geht nur in Etappen. Beim Gewichtverlieren zählen Vernunftargumente oft nicht. Viele Abnehmwillige muten sich zu, etliche Kilos an einem Riemen runterzuhungern. Das schreit förmlich nach Jo-Jo-Effekt. Egal ob Höhenmeter oder überschüssige Pfunde loswerden: Grosse Unternehmungen sind nur dann erfolgreich, wenn sie in Etappen gemeistert werden. Einzelne Stufen von nur einigen Kilos sind ideal. Die Pausen nach jeder Teilstrecke gibt dem Körper Zeit, sich an das neue Gewicht zu gewöhnen und es zu sensibilisieren. Die Auszeit bietet aber auch Raum, sich für die geglückte Etappe zu belohnen. Das verhindert Verdruss.

 

Das sollten Sie mehr!

- Bewegung im Alltag

- Gezielte körperliche Aktivität

- Früchte und Gemüse essen

- Eiweiss 

- Wasser (möglichst ohne Kohlensäure

- Natürliche, unbehandelte Lebensmittel

- Frühstücken

- Regelmässige, vollwertige Hauptmahlzeiten

- zwischen den Mahlzeiten 5 Stunden keine Nahrungszufuhr

- Entspannung, Genuss und Lebensfreude

- Flexibles Denken

 

Das sollten Sie weniger!

- Motorisiert fortbewegen

- Fernsehen

- Leere Kalorien essen

- Zucker und Fett essen

- Stark verarbeitete Esswaren

-  Reichhaltige Abendessen

- Zwischendurch Naschen

- Stress und Hektik

 

Quelle: Dr. med. David Fäh (Präventivmediziner und Ernährungsphysiologe) und auch www.metabolic-balance.de (Metabolic Balance wird von BT COACHING angeboten)

 



Sauerstoff macht klug

Dezember 2009 / BT

Für die grichischen Philosophen Aristoteles, Plato und Sokrates war tägliches körperliches Training gleichbedeutend mit geistiger Frische. Sie wussten genau, dass es die Beine sind, die uns schneller und besser denken lassen. Ein 30 minütiges Herzkreislauftraining, bei dem gleichzeitig 15 Gegenstände in einer bestimmten Reihenfolge memorisiert werden müsse, ist etwas vom Besten, was Sie für Ihr Gehirn tun können.

 

Ein stressiger Lebensstil, ein Mangel an sozialen Bindungen sowie Umwelteinflüsse wie Zahngifte oder das Einatmen von Lösungsmitteln, Gasen oder Nikotin erhöhen das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Auch Impfungen sollten nach Möglichkeit vermieden werden, da die meisten Impfstoffe Quecksilber enthalten.

Eine weitere, wichtige Rolle spielt die Ernährung. Der Verzehr von Transfetten (z.B. in Pommes Frites)  und die vielen Zusatzstoffe (Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Glutamat) in unseren Nahrungsmitteln fördern Alzheimer. Die "Zwangsbezuckerung" der wir uns durch den Verzehr von fertigprodukten ausliefern, begünstigt Alzheimer genau so wie mit Toxinen belastete Nahrungsmittel (Pestizide, Herbizide, Fingizide).

Aluminium meiden! Menschen die in Gebieten leben, in denen das trinkwasser mehr als 250 Mikrogramm Aluminium pro Liter enthält, erkranken mit nahezu 10 mal höherer Wahrscheinlichkeit an Alzheimer, als Menschen, deren Trinkwasser keinen so hohen Aluminiumgehalt aufweist.

Aluminium, so haben neuste Studien gezeigt, gilt als Auslöser für Alzheimer. Verzichten Sie deshalb auf Kochgeschirr aus Aluminium und verwenden Sie keine Deos, die Aluminium enthalten. Zudem lassen Sie beim Backen mit Vorteil die Alufolie weg.

Das Risiko an Alzheimer zu erkranken, ist bei Frauen weitaus grösser als bei Männern. Der Unterschied hängt anscheinend mit dem Sturz der Östrogenwerte während der Wechseljahre zusammen. Es scheint, dass Männer dirch ihre Fähigkeit, das Testosteron hirntechnisch in Östrogen umzuwandeln, besser "geschützt" sind.

Quelle: www.actilife.ch Herbst 09



 



Fit mit dem Auto auf Reisen

November 2009 / BT

Jeder kennt es, man fährt lange mit dem Auto und das meistens auch noch gestresst, denn jeder möchte ja so schnell als möglich am gewünschten Ziel ankommen. Die Folge sind Verspannungen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Konzentrationsstörungen und mangelnde Sauerstoffversorgung. Um dies zu vermeiden, empfehlen Experten, mindestens alle zwei Stunden gymnastische Übungen zu machen. Denn die erfrischen Körper und Geist.

Dehnen und Strecken

Ausgangsstellung: Setzen Sie sich gerade hin.

Ausführung:

  • Nehmen Sie die Hände vom Lenkrad und strecken Sie die Arme soweit wie möglich nach oben.
  • Genießen Sie das Gefühl des "tief Luftholens" und machen Sie die Übung in einem Ihnen angenehmen Tempo.
  • Anschließend strecken Sie die Arme weit zur Seite.
  • Achten Sie darauf, welche Richtung Ihrem Körper gerade jetzt gut tut.

Fördert die Durchblutung und hebt das allgemeine Aktivitätsniveau.

 

Lockere Schultern

Ausgangsstellung: Setzen Sie sich gerade hin.

Ausführung:

1) Legen Sie die Hände auf das Lenkrad.
2) Lassen Sie nun beide Schultern kreisen. Machen Sie die Bewegung klein und mit geringer Intensität.
3) Zwischendurch können Sie ruhig die Richtung wechseln und sowohl gleichzeitig mit beiden Schultern kreisen als auch zuerst mit der einen und danach mit der anderen.

Hilft die Nacken- und Schultermuskulatur zu entspannen.

 

Aktive Beine

Ausgangsstellung: Stellen Sie sich neben Ihr Auto und stützen Sie sich mit einer Hand ab.

Ausführung:

1) Ziehen Sie rasch abwechselnd das rechte und das linke Bein hoch.
2) Das Standbein ist leicht gebeugt, Fortgeschrittene können auch nur auf den Zehenballen stehen.

Wichtig für die Durchblutung der Beine und für Thromboseprophylaxe.

 

Fitnesstipp / Auto

Tipps für unterwegs

Ausreichende Pausen: Weil der Körper wenig gefordert wird, kann man beginnende Ermüdung und nachlassendeKonzenration nicht so deutlich spüren. Nicht erst auf das Gefühl von Müdigkeit warten!

Viel trinken: Halten Sie im Auto immer eine Flasche Fruchtsaft oder Mineralwasser bereit. Ein frischer Schluck zwischendurch ist bei großer Hitze besonders wichtig, weckt aber auch bei normalen Temperaturen die Lebensgeister.

Sitzstellung: Achten Sie auf die optimale Sitzhaltung, um Verspannungen vorzubeugen. Besonders wichtig: Die Sitzlehne sollte den Rücken von den Schultern bis zum Gesäß abstützen, die Nackenstütze darf die aufrechte Kopfhaltung nicht behindern.

Quelle: www.gesund.co.at
 




Kampf dem inneren Schweinehund

September 2009 / BT

Die Steuererklärung? Später. Joggen? Läuft nicht davon. Gesund essen? Zum Dessert. Regelmässiges Krafttraining? Beginne ich vielleicht nächste Woche.

Diese Aufschieberitis lässt sich überwinden!

Warum schaffen wir es nicht, die guten Vorsätze umzusetzen? Der Kern des Problems liegt meist darin, oft überfordert oder unterfordert zu sein. Das sind die Motivationskiller Nummer 1. Es geht darum, eine Balance zu finden. So denkt der Schweinehund vor dem Joggen etwa: Draussen ist es jetzt bitterkalt, stockdunkel, und sowieso ist es anstrengend. Auf dem Sofa vor dem Fernseher ist es bequem, warm, und man kann erst noch Chips knabbern und dazu ein kühles Bier trinken.

Um den inneren Saboteur zum Verbündeten zu machen, ist es erforderlich, sich zu fordern, ohne sich zu überfordern.Denn um sich zu überwinden, braucht man das Gefühl der Machbarkeit. Der innere Schweinehund hat eigentlich die besten Absichten. "Er ist gewissermassen der Wächter unseres Wohlgefühls. Wenn er mitbekommt, dass ich mich beim Laufen wohlfühle, läuft er nach einer gewissen Zeit sogar mit. Das dauert nicht länger als sechs bis acht Wochen. Dann kennt er die guten Gefühle und wartet morgens schon schwanzwedelnd vor der Haustüre, um zu starten." Erklärt Dr. Marco von Münchshausen, Autor und Unternehmer.

Mit etwas Wille und einer Portion Disziplin kann so die eigene Trägheit überwunden werden. Das heisst: Man muss herausfinden, wo und wie uns die Faulheit genau sabotiert. Anders ausgedrückt: Es geht in erster Linie darum, bei unseren Zielen gute Gefühle zu generieren. Der innere Schweinehund führt uns nämlichsogar zum Ziel. Aber nur in kleinen Schritten: Wer beispielsweise mit Laufen beginnen will, sollte nicht gerade einen Marathon planen, fünf Minuten pro Tag reichen schon.

So erscheint das Ziel unserem Kopf (und Schweinehund) als machbar, der Körper wird nicht überstrapaziert  - und am Schluss stellt sich erst noch Zufriedenheit ein.

Jetzt gibt's auch für mich kein zuück mehr: Turnschuhe anziehen und los! Einmal ums Haus, das schaffe ich in fünf Minuten.

Quellen: Das Spezialprogramm in der IMPULS Fitnesscenter AG "Fit und gesund - mit dem inneren Schweinehund!" www.impuls-fit.ch

www.pack-den-schweinehund.com


 



Willenskraft - trainierbar wie die Muskeln

August 2009 / PH

Beeinflusst unser "Tagesgeschäft" auch die Willenskraft, welche wir im Sport einsetzen können? Viele Freizeitsportler vergessen oft den Einfluss auf den Sport, der durch unseren Alltag gegeben ist. Hier einige Erklärungen und Untersuchungen.

Hängt das Mass Zu wieviel Sport man sich abends noch motivieren kann, hängt auch davon ab, wie stark der Arbeitstag Emotionen und Geist forderte. Das behaupten kanadische Wissenschaftler der McMaster University in Hamilton. Ihnen zufolge besitzt der Mensch bloss ein bestimmtes tägliches Ausmass von Willensstärke. Werden diese Reserven schon während des Tages verbraucht, schafft man es abends viel schlechter, sich einem anstrengenden Training zu stellen. Unsere Willenskraft ist begrenzt und schrumpft mit Stress. Geistige Herausforderungen und auch emotionelle Aufgaben wie etwa Gefühlskontrolle können die selbstregulierende Fähigkeit, Sport zu betreiben, aufbrauchen, so die Studienautorin Kethleen Martin Ginis. Sie gibt aber gleich selber Entwarnung:  Selbstkontrolle und Willenskraft sind trainierbar wie ein Muskel. Sie müssen gereizt werden, um sich aufzubauen, so die Forscherin. Ab besten gelinge dies mit festen Trainingsplänen und geregelten Trainingszeiten – oder in dem man mit Kollegen zum Sport abmache.

Deshalb ist es gut gibt es BT COACHING Wink

Quelle: Fit for Life  - Ausgabe November 2009


 



Trainiere härter, länger und regeneriere schneller

August 2009 / PH

Dies sind die Schlagwörter der Marke Skins – die Kompressionsbekleidung schlecht hin. Hat dis wirklich etwas? Was kann Kompressionsbekleidung bewirken?

Die BioAcceleration Technology™  erzielt durch perfekte Passform und gezielte Kompression der einzelnen Körperpartien eine schnellere Blutzirkulation. Dies bewirkt einen erhöhten Sauerstofftransport zur Muskulatur, was wiederum den Laktatabbau beschleunigt. Zudem entstehen durch die Verringerung der Muskelvibration weniger Mikrorisse in den Muskelfasern, was eine allgemeine Verletzungsprävention und eine schnellere Erholung bedeutet.

Somit kann länger und härter trainiert werden. Durch das optimale Feuchtigkeitsmanagement wird zudem der Schweiss effizient von der Haut weg transportiert, und eine spezielle antibakterielle Behandlung der Fasern reduziert unangenehmen Geruch.

Quelle: www.skins.ch



Bewegung oder richtiges Training?

August 2009 / BT

 

Damit aus Bewegung ein gesundheitsorientierte Training wird, muss die Belastung regelmässig und individuell gesteigert werden, die Verletzungsgefahr gering sein und die Gelenke geschont werden. Krafttraining im Fitnesscenter bietet diese Möglichkeiten. Dies verbessert Ihre Gesundheit und steigert Ihre Lebensqualität!

Nicht jede Bewegung ist ein Traing. Wenn Sie gemütlich die Strasse entlang schlendern ist das zwar Bewegung aber kein Training. Wenn Sie aber in flottem Tempo einen steilen Berg erklimmen, kann diese Bewegung Trainingsreize auslösen. Wenn Sie Ihren Körper richtig reainieren, das heisst weder unterfordern noch überlasten, reagiert er mit Anpassungen. Dann profitieren Sie von den Vorteilen einer guten Trainingsplanung gemäss den Trainingsprinzipien. Sie verbessern Ihre Gesundheit und Ihre Lebensqualität.

 

Persönlicher Trainingsplan

Ein Trainingsplan muss individuell auf Ihren Körper und dessen Stärken und Schwächen ausgerichtet werden.

 

Individuelles Training einzelner Muskelgruppen

Das Training sollte Sie weder unterfordern noch überlasten. Gerade zu Beginn eines Trainings ist es sinnvoll, wenn die Belastung für Muskelgruppen einzeln festgelegt werden kann. Damit können Schwächen ausgeglichen werden, der Körper kommt so wieder ins Gleichgewicht und ist für komplexe Bewegungen im Alltag oder beim Sport besser gerüstet.

 

Anpassen des Programms an den Trainingszustand

Durch die breite Angebotspalette in Fitnesscentern (z.B. Krafttraining an modernen Maschinen, Krafttraining an Seilzügen, Krafttraining mit freien Gewichten, funktionsgymnastisches Krafttraining in speziellen Gruppenkursen) können Muskelgruppen wahlweise im Verbund oder isoliert trainiert werden.

 

Steigende Belastung

Ein wichtiger Grundsatz für ein erfolgreiches, gesundheitsorientiertes Training ist, dass die Belastung mit zunehmendem Training erhöht werden kann. Nur so können über längere Zeit Anpassungen realisiert werden.

 

Mässig aber regelmässig

Wichtiger als schweres oder langes Training ist regelmässiges Training. Wenn man den Körper regelmässig fordert, reagiert er dauerhaft mit Anpassungen.

 

Verletzungsfreies Training

Wenn  das Training verletzungsfrei ist und die Gelenke geschont werden, können Sie regelmässig trainieren. Gerade zu Beginn können hier kontrollierte, langsame Bewegungen an geführten Krafttrainingsmaschinen wertvoll sein.

 

Unabhängigkeit

Um ein regelmässiges Trainingsprogramm durchführen zu können, ist es wichtig, dass Sie es unabhängig (z.B. von Witterung, Tageszeit oder einem Trainingspartner) durchführen können.

 

 

Insbesondere Krafttraining in einem Fitnesscenter bietet Ihnen alle diese Vorteile in Verbindung mit einer individuellen Betreuung durch professionelle Trainer. Nun müssen Sie nur noch eines: Trainieren – für mehr Lebensqualität!

 

Quelle: DSSV, Hamburg, www.dssv.de und Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Saarbrücken, www.dhfpg. de



Was ist Medical-Wellness?

September 2009 / PH

Häufig hört man Begriffe rund ums Thema Fitness, Ernährung, Wellness und Gesundheit. Aber was bedeuten die Begriffe wirklich? In diesem Blogg wird der Ausdruck "Medical Wellness" etwas näher ergründet...

Die Wortkombination kommt aus dem Englischen und verbindet Medizin mit Erholung. Medical Wellness – wenn es seriös angeboten wird – umfasst nachhaltige Massnahmen zur Gesundheitsförderung und Wohlfühlelemente. Es umfasst Wellness-Angebote, therapeutische Anwendungen und medizinische Untersuchungen. Jedes Hotel beziehungsweise jede Wellness-Klinik legt die Inhalte ihres Medical-Wellness-Konzepts individuell fest. Die Ayurveda-Kur ist eine der bekanntesten Formen von Medical Wellness. Bevor man sich für einen Medical-Wellness-Aufenthalt entscheidet, sollte man ärztlichen Rat einholen und die Vielzahl der Angebote , die auf dem Markt sind, seinen körperlichen Bedürfnissen entsprechend prüfen.

 

Quelle: www.actilife.ch/Documents/index.html#/de/home/
(actilife-Magazin der Migros für mehr Wohlbefinden 03/09)


 



Jungfraumarathon 2009

September 2009 / PH

Diesmal ein Erlebnisbericht eines Kunden von BT COACHING, der auf das Ziel JUNGFRAUMARATHON 2009 trainiert hat und dabei von Priska Hasler (BT COACHING-Team) die Trainingsplanung und das Coaching bekam.

Hier zum Bericht...

Der Morgen vom Samstag, dem 5.9.2009 startete doch eher frisch in den Tag. Jedoch die Kulisse der Berner Alpen in Bilderbuchwetter liessen die Frische vergessen.  Die Stimmung  war gespannt und bald folgte, bei gerade 5°, der Startschuss  zum 17. Jungfraumarathon.

In diesem Jahr auch wieder mit dabei Reto Gloor. Seine Laufkarriere startete er mit dem Jungfraumarathon im Jahr 2008. Darauf folgte im Frühling der ZürichMarathon . Mit dem Ziel in diesem Jahr früher auf der Kleinen Scheidegg anzukommen startete auch Reto zuversichtlich in Interlaken.

Mit gezielter Trainingsvorbereitung und viel Disziplin hat sich Reto auf dieses Ereignis vorbereitet.

Bereits in Lauterbrunnen bei Kilometer 21 war klar, dass in diesem Jahr mehr drin liegt als im Vorjahr. Doch jetzt fing der Marathon erst richtig an. Ab Lauterbrunnen zeigt sich, wer wirklich eine „Bergziege“ ist und die Strecke führte kurzfristig nach Wengen. Danach folgten noch Wengerenalp, Wixi und zum Schluss kam da noch der berühmte Gradweg in Richtung Eigergletscher.

Genau nach 4h51min.(Vorjahr 5h02min.) erreichte Reto das Ziel auf der Kleinen Scheidegg. Sicherlich gezeichnet von den  42,195km und den 1829 Höhemetern -aber glücklich.



Testmethoden im Vergleich

September 2009 / BT

Welcher Test bringt was und welcher Test hat welche Vor- und Nachteile? Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Tests. In diesem Blog wird auf den Conconi-Test und den Laktat-Stufentest eingegangen. Diese beiden Tests sind wohl die in der Schweiz am häufigsten gewählten Tests von Hobby- und Breitensportlern.

Betrachten wir erstmal den Conconi-Test. Ziel ist es, die Herzfrequenz zur jeweiligen Leistung respektive Geschwindigkeit zu zuordnen. Dabei werden die jeweiligen Trainingsbereiche festgelegt. Bei der Test-Herzfrequenzkurve soll anhand des Knickpunkts (in der Kurve) die anaerobe Schwelle ermitteltwerden. Über mehrere Test hinweg ist die Veränderung der Leistung und/oder Geschwindigkeit in Relation zur Herzfrequenz ersichtlich.

Die Vorteile dabei liegen bei der relativ einfachen Testanordnung und bei der relativ einfachen Reproduzierbarkeit. Zudem ist keine Blutentnahme nötig.

Hingegen verlangt der Conconi-Test eine enorme Erfahrung in der Intepretation. Der Knick in der Herzfrequenzkurve ist nicht immer gleichbedeutend mit der anaeroben Schwelle. Manchmal fehlt ein deutlicher Knickpunkt in der Kurve. Die Aussagekraft des Conconi-Tests ist gegenüber eines Laktat-Stufentests unterlegen.

Die Aussage beim Laktat-Test zielt in Richtung Zuordnung der Herzfrequenz und der Laktatkonzentration zur jeweiligen Leistung und/oder Geschwindigkeit. Die verschiedenen Trainingsbereichewerden festgelegt. Die Bestimmung der anaeroben Schwelle erfolgt anhand der Laktatkonzentration im Blut. Die Ausdauer-Leistungsfähigkeit kann eingeordnet werden. Über mehere Tests hinweg ist die Veränderung der Leistung und/oder Geschwindigkeit in Relation zur Laktatkonzentration und Herzfrequenz ersichtlich.

Die Vorteile beim Laktat-Stufentest liegen in der relativ hohen Genauigkeit, der hohen Aussagekraft und der einfachen Reproduzierbarkeit.

Nachteile liegen in dem Umstand, dass ein Laktatwert nur ein sekundärer Parameter des Energiehaushalts des Körpers darstellt. Ein Schwellenwert ist individuell und die Schwellenmodelle (z.B. 4mmol-Schwelle) sind nur eine Annäherung. Bei der Blutentnahme ist die Feheleranfälligkeit, vor allem bei nicht sehr Geübeten, relativ gross. Der Laktat-Stufentest verlangt viel Wissen und Erfahrung in der Intepretation. Der Aufwand ist relativ hoch. Vorbelastungen und Eholungszustand der Testperson könneneinen Einfluss auf das Ergebnis haben.

Es gibt natürlich eine grosse Anzahl weitere Tests. Auf diese wird vielleicht in einem späteren Blog eingegangen.

Quellen und Infos: www.laktat.ch ; www.laktat.de ; www.conconi.ch


 



Beugt Krafttraining Osteoporose vor?

August 2009/BT

Osteoporose trifft immer mehr Menschen. Obwohl auch in der Behandlung von Osteoporose mit dem Krafttraining sehr gute Erfahrungen nachgewiesen werden können, ist es insbesondere als vorbeugende Massnahme zu empfehlen. Trainieren Sie deshalb regelmässig Ihre Kraft!

 

Ein regelmässig betriebenes und systematisches Krafttraining kann die Knochendichte sowie den Mineralgehalt des Knochens erhöhen. Krafttraining stellt einen zentralen Faktor in der Prävention und in der Behandlung der Osteoporose dar.

Durch das Krafttraining wird der Knochenabbau nicht nur gebremst, sondern sogar bis im hohen Alter noch zusätzlich Knochenmasse aufgebaut. Die durch Krafttraining resultierenden unterschiedlich grossen Druck- und Zugbelastungen auf das passive Bewegungssystem sind entscheidend für die Anpassungsprozesse in den Knochen. FRANK/HOHLMANN (2001) untersuchten die Effekte eines kraftorientierten Bewegungsprogrammes bei 442 Osteoporosepatienten. Erst durch dieses Bewegungsprogramm erreichten die Patienten mit Osteoporose ein altersentsprechendes Leistungsniveau. Das Ausmass der körperlichen Beschwerden sank deutlich.

Quellen: FRANK, H./HOHLMANN, W.: Verbesserung der Funtionskapazität, der Schmerzhaftigkeit und der Leistungsfähigkeit bei Patienten mit Osteoporose durch ein spezielles Sportrehabilitationstraining. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 52 (2001) 2, S. 63-67

Veröffentlicht durch Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement


 



Intervall-Training: Tut weh, bringt aber Tempo

August 2009/BT

Für was sind die Intervall-Trainingsformen gut? Ist Intervall-Training für alle gut und empfehlenswert? Worauf ist bei dieser Trainingsform zu achten?

Eins vorne weg: Intervall-Training bringt nicht nur Tempo, sondern noch viele andere Dinge. Für Sportler, die ihre Leistung steigern wollen sind Intervall-Trainingsformen geignet. Es ist jedoch entscheident, diese Trainingseinheiten in der richtigen Form und im richtigen Umfang in den Trainingsplan zu integrieren.

Mehr dazu...

Die Belastungen im Intervalltraining finden im intensiven Bereich (Wettkampfzielgeschwindigkeit) statt. Die Erholung wird so gewählt, dass sich der Organismus nicht vollständig erholen kann.

 

Die Anpassungsreize beim Intervall-Training sind: Kraftausdauerbereich, Schnelligkeitsausdauerbereich, bessere Laktattoleranz, schnellerer Laktatabbau, verbesserte maximale Sauerstoffaufnahme, gesteigerte Wettkampfhärte und Tempogefühl.

 

Es gibt sehr viel verschiedene Intervallformen (extensive und intensive). Dabei variieren die Belastungszeiten und Intensitäten, aber auch die Erholungszeiten zwischen den Intervallspitzen. Eine weitere Form von Intervalltraining sind die Intervall-Pyramiden (ansteigend und absteigend in der Intensität und/oder der Zeit). Bei der Wettkampfvorbereitung werden die Intervall-Form und die Länge der Intervalle an die geplante Wettkampfdistanz angepasst.

Voraussetzung für die Anwendung von Intervall-Training ist eine gute Basis, das heisst eine gewisse Grundlage muss zuerst antrainiert werden. Alle Intervall-Trainingsformen sollen langsam aufgebaut und nach und nach in den Trainingsplan integriert werden. Dabei muss auf die Reaktion des Körpers gehört werden und dementsprechend die Häufigkeit und Intensität angepasst werden. Wird der Körper nicht sorgfältig auf die hohen Intensitäten vorbereitet, können Überlastungen die Folge sein.

 

Intervall-Training ist nicht nur etwas für Leistungssportler, sondern macht auch für  Breitensportler absolut Sinn. Der Anteil von solchen Trainings sollte maximal 10-20% des Gesamtvolumens der gesamten Trainingszeit ausmachen.

Nicht jeder braucht aber solche Trainings. Für reinen Gesundheitssport und für eine höhere Lebensqualität, kann auf diese Trainingsform verzichtet werden. 

 




Schuheinlage für Leistungssteigerung?

August 2009/PH

Immer häufiger verwenden Sportler Schuheinlagen. Ist dies nötig, gesundheitsfördernd oder schwächt es gar die stutzende Muskulatur? Nachfolgend einige Gedanken und recherchierten Berichte über Schuheinlagen im Sport....

 

 

Bei Sportlern ohne Beschwerden sind Einlagen nur sehr selten angezeigt, ausser es liegen schwere Fussfehlstellungen vor, die langfristig die Gefahr von Fehlbeslastungen verstärken.

·         Bei Sportlern mit bestehenden Beschwerden (meist chronisch) sollte mittels einer sorgfältigen Analyse abgeklärt werden, wo die Ursachen der Schmerzen liegen. Dabei kann es durchaus sein, dass auch bei Knie- oder Hüftbeschwerden die eigentliche Ursache in einer Fehlbeslastung der Füsse liegt.

·         Einlagen verursachen eine Veränderung der Statik und des Bewegungsablaufes. Wenn immer möglich sollte zuerst mit konservativen Massnahmen versuch werden, eine Fehlhaltung zu korrigieren (Krafttraining, Scratching, Haltungsschule etc.)

·         Einlagen, welche den Komfort (Verhindern von Einschlafgefühlen) und die Effizienz des Bewegungsablaufs (z.B. Kraftübertragung beim Radfahren) verbessern sollen, können durchaus auch ohne Beschwerden angezeigt sein. Die Einlagen sollten aber den Schuhen und entsprechenden Sportarten angepasst sein.

·         Im Veloschuh braucht es eine andere Einlage als im Laufschuh. Einlagen für Radfahrer oder Leichtathleten werden mit viel härteren Materialien hergestellt, a für diese Sportler die Kraftübertragung und die Druckverteilung entscheidend sind.

·         Wichtig ist, die Einlage dort zu tragen, wo es zu Beschwerden kommt. Wer nur beim Laufen Knieschmerzen bekommt, sollte die Einlage auch nur beim Laufen tragen. Bei chronischen Achillessehnenbeschwerden hingegen sollte eine Einlage möglichst konsequent zum Einsatz kommen.

·         Die Einlage hält nicht ewig. Das Material – wie dasjenige der Laufschuhe auch – ermüdet mit der Zeit und weicht dadurch von seiner ursprünglichen Form und Funktion ab. Werden Einlagen langfristig getragen, sollte man sich daher regelmässig (etwa einmal im Jahr) einer Kontrolle unterziehen und die Einlagen anpassen lassen.





Wie finde ich das "richtige Fitnesscenter"?

August 2009 / BT

Immer mehr Leute entscheiden sich, Verantwortung für ihren Körper und ihre Gesundheit selber zu übernehmen. Die steigenden Krankheits-/Gesundheitskosten tragen dabei sicher auch ihren Teil bei.

Wie findet man nun aber das "richtige Fitnesscenter" für sich? Die Schweizer Fitnesscenter gehören zu den weltweit führenden Fitnessanbietern in Sache Qualität.

Die führenden Center gehören in der Regel dem Schweizer Fitness- und Gesundheitscenter Verband (SFGV) www.sfgv.ch an. Zudem kann das Gütesiegel der QualiCert www.qualicert.ch (prüft Center auf Qualität für die Zulassung von Krankenkassenermässigungen) als weiteres Indiz für eine gute Qualität angesehen werden.

Die Center, welche diese beiden Punkte bestehen, sollten dann nach den persönlichen Vorzüge und Ansprüche  selektiert werden:

- welche Trainingsangebote sind mir wichtig? Gruppenlektionen, Kraftgeräte, Ausdauertraining, Cycling, Powerplate, usw.

- möchte ich eher anonym in einer grossen Anlage oder persönlich, familiär in einer kleinen oder mittleren Anlage trainieren

- welche Zusatzangebote sind mir wichtig?  Sauna, Schwimmbad, Massage, usw.

-  wiegut sind die Mitarbeiter ausgebildet? Eidgenössischer Abschluss, Bachelor-Studium, regelmässige Weiterbildungen

- wie ist die Hygiene und Athmosphäre im Center? Sauberkeit und Ordnung, Hausordnung, Reinigungsrundgänge in den Nasszonen, usw.

- wie ist die Erreichbarkeit des Centers? Parkplätze (gratis?), öffentliche Verkehrsmittel

- fühle ich mich mit den Mit-Kunden wohl? Alterssegment, Umgangsformen, Auslastung zu meiner Trainingszeit

Ich hoffe, dass Sie mit diesen Tipps "IHR Fitnesscenter" finden werden. Bedenken Sie, dass Sie bei regelmässigem Training immerhin 1 - 4 Stunden pro Woche hier verbringen werden. Und wenn es das "richtige Center" ist, dann werden Sie dies mit viel Freude, Spass und Motivation machen!

 Siehe auch: Schweizer Fitness- und Gesundheitscenter Verband




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